Beginn: 19:00Uhr, Alter Bahnhof, Raum 5

Anwesende:     EHC- Herr Walizada, 

Stadt Essen - --, 

VS Kettwig hilft e. V. – Monika Greese, Annegret Kuschel-Küppers, Annette Vogt,  Angelika Kleinekort

AG-Sprecher    -Sprache Erwachsene - Gaby Krentscher-Peus, 

-Sprache Kinder- Monika Greese

-Ankommen und Begegnen- Wolfgang Richter und Mathias Schiffmann

-Kümmerer – Sinja Krauskopf

-Internet/Kommunikation- Kirsten Struensee, Volker Bachmann

ProAsyl- Kathrin Richter  

Als Gast: Hauptamtliche MAin St. Peter und Laurentius Ágnes Molnár 

 


1. EHC/Kettwig hilft/Stadt Essen -Vorstellung der Mitarbeiter/innen und deren Aufgabenbereiche

 

Herr Walizada, der in Vertretung für Herrn Sabir anwesend war, hat die Aufgabenverteilung der MA von EHC skizziert und anhand verschiedener Beispiele verdeutlicht. Marc Liu ist Verwaltungsmitarbeiter von EHC und kommuniziert mit der Stadt Essen (Schulamt, Ausländerbehörde, bzw. delegiert Aufgaben an die Einrichtungs- bzw. Sozialbetreuer der Einrichtung).  Fragen/Informationen seitens der Ehrenamtlichen sollten zuerst -bestenfalls über die AG-Sprecher- mit Marc Liu geklärt werden (Neue Angebote, Raumnutzung, Schulanmeldungen etc.)  Die Verwaltung ist über die Rufnummer 01590 4376844 oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  werktäglich von 8.00 h – 16.30 h erreichbar.
 
Herr Walizada hat zugesichert, eine Liste mit Namen der Sozial- und Einrichtungsbetreuer zu erstellen. Diese Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bewohner in der Unterkunft (Post, Termine bei Ärzten, Beantwortung verschiedener Schreiben) und sind für die Ehrenamtlichen bei Übersetzungen behilflich. Die Sozialbetreuer sind auch für die Asylverfahrensberatung, die EHC vertraglich garantiert, verantwortlich. Da es in den ersten Wochen Verwechselungen zwischen Bewohnern und Mitarbeitern gab, hat Herr Walizada zugesichert, dass die MA künftig Namensschilder tragen werden.
 
-Abklärung der offenen Fragen -

-Internet (Wann wird es einen W-LAN-Zugang für die Bewohner geben?)  Die Bearbeitung und Bereitstellung liegt in der Verantwortung der Stadt Essen. Es ist angefragt, wann mit einer Lösung zu rechnen ist.
 
-Schließanlage  
Über die eingebaute Schließanlage ist lt. Auskunft von EHC keine andere Bedienung möglich. Auch diese Problematik ist in der Stadtverwaltung bekannt - Herr Bach war in der vergangenen Woche vor Ort hat die Klärung zugesichert. Herr Walizada wird berichten, wenn sich hier eine Lösung gefunden hat.
 
-Termine zur Fertigstellung des Spielplatzes, des Gehweges und des Zauns. Hat sich zwischenzeitlich erledigt und die letzte Fertigstellung ist von den winterlichen Temperaturen abhängig.
 
-Einschätzung der bisherigen Zusammenarbeit- Verbesserungsmöglichkeiten etc. Die Zusammenarbeit hat sich, nach anfänglichen Holpereien durch Spontanspender, bisher gut entwickelt. Grundsätzlich gilt, dass die MA in der Einrichtung über die Angebote der Ehrenamtlichen rechtzeitig informiert sein sollten. Aktuelle Informationen zu neuen Bewohnern erfolgen anhand der gebotenen Datenschutzrechte und Herr Walizada schlägt eine Face-to-Face Begrüßung vor.  Aktuell sind 138 Bewohner in der Einrichtung untergebracht.
 
Angelika Kleinekort hat darauf hingewiesen, dass Herr Martini (Regionalleiter von EHC in Essen) zugesichert hatte, eine vollständige Büroausstattung für die Sozial- und Einrichtungsbetreuer bis Ende Jan. 2017 zu liefern. Dies ist bislang nicht erfolgt und Angelika Kleinekort wirft deshalb die Frage auf, wie die MA ihre Arbeit für die Bewohner erledigen sollen.  
 
Das Angebot von Kettwig hilft, einen geführten Stadtrundgang für die MA von EHC  durchzuführen, hat Herr Walizada zwar mit Interesse zur Kenntnis genommen.
 
2. AG - Berichte sowie Planungen für die nächsten Wochen.

Gewünschte Unterstützung und angedachte Kooperation mit anderen AG bzw. Zusammenarbeit mit Kettwiger Institutionen.
 
-Sprache Erwachsene

Gabby Krentscher Peus berichtet über den gelungenen Start der AG. Über die Woche verteilt finden 8 Sprachangebote mit jeweils zwei „Lehrern“, unterteilt in Alphabetisierung, Anfänger und fortgeschrittene Anfänger, statt. Da die TN dieser Unterscheidung bislang noch nicht folgen, überlegt die AG, die Angebote zeitlich parallel stattfinden zu lassen um eine Entscheidung der TN herbeizuführen.  Aktuell finden die Kurse in der Sprachenwerkstatt von Stephanie Klein in der Kaiserstr. 23, in den Räumen der freien ev. Gemeinde an der Ruhrtalstr 441 und im Männerhaus statt. Regelmäßig donnerstags um 19.30 h trifft sich die Gruppe zum Stammtisch um sich auszutauschen. (Termine im Kalender der Homepage). Weitere Werbung für die Sprachangebote, bzw. die Prüfung ob wir wirklich alle Bewohner in der Unterkunft mit den Sprachangeboten erreichen, sollte nach Einschätzung von Gaby Krentscher- Peus zunächst unterbleiben, weil die Ehrenamtlichen mit der Bereitstellung der Angebote ausgelastet sind.
 
-Sprache Kinder – Hausaufgaben und U6 Kinder

Die Hausaufgaben- und Kinderbetreuung findet täglich zwischen 15.00 h und 16.30 h statt. Es stellt sich jedoch als problematisch heraus, dass beide Angebote im gleichen Raum stattfinden, so dass überlegt wird, die Angebote räumlich zu trennen. Monika Greese würde deshalb gern den Schulungsraum im Männerhaus für die Hausaufgabenbetreuung nutzen. Gaby Krentscher Peus bespricht die Nutzung anderer Räumlichkeiten in der AG Sprache Erwachsene. Für die Erwachsenen findet im Schulungsraum an zwei Tagen Sprachunterricht statt. Änderungen der Raumnutzung sprechen beide mit Marc Liu und Herrn Walizada ab, da an verschiedenen Terminen dort auch die Asylverfahrensberatung stattfindet.  
 
Die AG Sprache Kinder bietet zweimal wöchentlich eine Kinderbetreuung am Vormittag an. Für die U 6 Kinder der Einrichtung sind keine Kindergartenplätze im Stadtteil vorhanden, so dass der Verein sich um sog. Brückenprojekte bemüht, die aktuell für das gesamte Stadtgebiet neu angepasst werden. Voraussichtlich erhält die Unterkunft an der Ruhrtalstr. dafür 15 Wochenstunden, für die ein/e ausgebildete/r Erzieher/in gesucht wird. Träger des Brückenprojekts wird für die Ruhtalstr. voraussichtlich das Diakoniewerk Essen sein. Angelika Kleinekort und Monika Greese verfolgen das Thema weiter.   

-Ankommen und Begegnen

(Anmerkung der Protokollantin: Die bei Ankunft der Bewohner organisierten Begleitungen der Eltern und Schüler zur Schmachtenbergschule incl. Ausstattung mit Warnwesten und polizeilicher Verkehrssicherung, sowie die Stadtrundgänge, Besuche auf dem Weihnachtsmarkt, des Puppentheaters, Begleitungen zur Schulanmeldung und zum Sprachunterricht, der erste Umzug einer großen Familie, wie auch der Kinderflohmarkt im Alten Bahnhof und nicht zuletzt die Vorbereitungen für die Geburt des ersten Babys in der Ruhtalstr.335, waren gut geglückte Aktivitäten, bei denen viele Ehrenamtliche im Einsatz waren)
 
Die AG Ankommen und Begegnen hat inzwischen regelmäßig wöchentlich  -im Familienhaus ein Familienfrühstück (Di. von 11.00 – 13. 00 h, Angela Drengenburg) und  -im Männerhaus ein Begegnungscafe mit Spielen zum Kennenlernen (Mi. 17.00 h – 19.00 h, Wolfgang Richter, Tom Briele, Mathias Schiffmann) etabliert.  Es zeigt sich, dass im Männerhaus ein weiterer Raum für Gespräche etc. hilfreich wäre. Herr Walizada hat zugesagt, die Nutzung des „Schulungsraumes“ zu prüfen. Am 07.03. soll es von Bernd Birkel eine „Kochschulung im Männerhaus“ geben. Günstiges Einkaufen und gemeinsames zubereiten stehen im Focus. Für weitere Angebote (Informationen zur Nutzung des Fahrkartenaustomaten oder für die Anmietung einer Wohnung) soll die Zeit vor dem Spielenachmittag genutzt werden.  Die Kinder und Jugendlichen, sowie einige Männer der Unterkunft trainieren inzwischen beim FSV und KSV. Hier erscheint jedoch eine engere Anbindung der Bewohner an die Vereine sinnvoll. (Anmeldungsfragen, veränderte Trainingszeiten,
Bespielbarkeit des Platzes). Herr Forstmann ist dazu aus der AG Ankommen und Begegnen ansprechbar. Wolfgang Richter erläuterte die geplante Versammlung im Männerhaus. Ziel soll es sein, zu erfahren, welche Unterstützung die Bewohner genau brauchen. Wenn die Übersetzung durch MA von EHC erfolgen soll, hat Herr Walizada einen Termin am Vormittag angeregt. Für einen Abendtermin muss geklärt werden, welche MA unterstützen können. Über die Aktivierung weiterer Ehrenamtlicher aus der AG Ankommen und Begegnen und die bessere Einbindung der Angebote aus dem Familienhaus wurde nachgedacht.  Aus der Gruppe der „Kümmerer“ will bislang niemand aus der AG Ankommen und Begegnen ausscheiden.
 
-Kümmerer

Die AG „Kümmerer“ hat sich im Anschluss an das Treffen der AG „Ankommen und Begegnen“ erstmals zusammengefunden und trifft sich nun regemäßig 14-tägig zum Austausch um 19.00 h im Petershof. Zunächst wurden sog. „Servicezeiten“ versuchsweise im Männer- und im Familienhaus angeboten. Sollten diese Angebote von den Bewohnern angenommen werden, so ist angedacht feste „Servicezeiten“  Aus den „Servicezeiten“ resultierende Aufgaben (Termine Ausländerbehörde, Jobcenter, Sozialamt, BAMF), sollen an die Verwaltung (Marc Liu) weitergegeben werden und in Abstimmung mit ihm, erfolgt die weitere Bearbeitung. Das Ziel ist, die Arbeiten sinnvoll zu verteilen und Mehrfachbearbeitung zu vermeiden. Herr Walizada nimmt mit, dass auch die MA von EHC, die Ehrenamtlichen informieren sollen, wenn sie in Ihrer Arbeit feststellen, dass einzelne Bewohner Unterstützung benötigen.
 
3. Infos zur Homepage Finanzen /Ausgaben der AG

Beides wurde wegen der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr behandelt.
 
4.  Verschiedenes

Ein Raum kann im Familienhaus kann für die Lagerung von Spielsachen und Schulmaterialien etc. genutzt werden und Regale bzw. abschließbare Schränke können aufgebaut werden. Abstimmung erfolgt mit Herrn Walizada und Monika Greese.
 
5.  Termin für den nächsten Runden Tisch  Nächster Termin Mo. 08.05.2017, 19.00 h Einladung folgt
 
Protokoll: Angelika Kleinekort und Annegret Kuschel-Küppers ENDE 22.00 h