Liebe Unterstützer*innen,

liebe Ehrenamtliche,

der vergangene Freitagabend im Alten Bahnhof war als Auftaktveranstaltung gedacht um die Unterstützung der zukünftigen Bewohner der Flüchtlingsunterkunft an der Ruhrtalstr. und die konkrete ehrenamtliche Arbeit von Kettwig hilft e. V. zu planen. Es waren viele bekannte wie auch viele neue Gesichter zu sehen. Zur Information der Teilnehmer und aller anderen Unterstützer*innen, haben wir die Ergebnisse zusammengefasst.

 

Sachstand und Ausblicknews s 1767492 640

Zunächst gab Angelika Kleinekort einen kurzen Bericht zur Unterkunft an der Ruhrtalstr.

- Die Begehung der Unterkunft mit Vertretern der Stadt Essen und des Betreibers EuropeanHomeCare wird am 01.12.2016 von 17.-18.00 h stattfinden. Lt. Aussage der Stadtverwaltung sollen neben Kettwig hilft e. V., die BV und die Anwohner im Umkreis von 200 m eingeladen werden. Wir haben die Stadt gebeten bis einschl. „An der Seilerei“ die Bewohner einzuladen. Zu unseren Anfragen hinsichtlich Querungshilfe auf der Ruhtalstr. und zur Beleuchtung des Straßenabschnittes stehen die Antworten der Stadtverwaltung noch aus.

Wenn die Unterkunft bezogen ist, wird folgendes Personal wird vor Ort sein:

 

Mo.-Fr. – übliche Bürozeiten

             -Einrichtungsleitung – Herr Sabir -Er ist ebenfalls zuständig für die Unterkünfte an der Lerchenstr. und im             Löwental.

-Sozialbetreuung – Übliche Bürozeiten

Mo.-So. von 7.00 – 19.00 Uhr

             -Zusätzliche Einrichtungsbetreuung

Mo.- So. von 18.30 h – 7.30 h

             - Ist ein Sicherheitsdienst vor Ort

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Die Belegung der Unterkunft soll in der Woche nach der Begehung erfolgen.

Die Frage nach Herkunft der Menschen, Geschlecht, Religion, kann auch weiterhin nicht    beantwortet werden. Es liegt nahe, dass die Menschen aus den   Behelfsunterkünften Hatzper Str., Im Neerfeld oder aus der Tiegelstr. hierher verlegt werden. Angelika Kleinekort wird Kontakt zu den Runden Tischen dieser Standorte aufnehmen, um die bereits begonnene Unterstützung für die geflüchteten Menschen nicht abreißen zu lassen und strebt eine Zusammenarbeit an.

 

 


Das erweiterte Polizeiliche Führungszeugnis, sowie die Ehrenamtscharta (beides ist auf der Homepage des Vereins zum Download hinterlegt) wird erforderlich, wenn die Unterkunft bezogen ist und Ehrenamtliche mit den Flüchtlingen Kontakt aufnehmen.

Frau Hemeda (Ehrenamtskoordinatorin von EHC) hat zur die Anfangszeit eine großzügige Handhabung in Aussicht gestellt.

Wir konnten für die Ehrenamtlichen eine Regelung finden, das Führungszeugnis hier in Kettwig zu beantragen. Alle, die sich bei der Veranstaltung in die Liste eingetragen haben, werden am 24.11.2016 von 17.30 h bis 19.00 Uhr im Gemeindezentrum der ev. Kirche unter Vorlage Ihres gültigen Personalausweises eine Unterschrift leisten und bekommen dann das Führungszeugnis zugeschickt. Durch den Verein erfolgt eine Sammelbeantragung beim Bürgeramt.

Am 15.12.20016 um 18.00 h wird Frau Hemeda in der Unterkunft sein, um die Zeugnisse einzusehen und die Daten zu notieren.

Ohne die Unterstützung von Kirsten Struensee und Frau Althaus, sowie die bereitwillige Kooperation des Essener Bürgeramtes, wäre diese Lösung nicht möglich gewesen. Dafür sei allen an dieser Stelle nochmals ausdrücklich gedankt.

 

Geplante Veranstaltungen

Informationsabend zum ASYLVERFAHREN mit Vertretern von PROASYLworkshop 746539 640

25.01.2017 im Petershof, Beginn 18.00 h

-wer Interesse hat, schickt bitte eine kurze Mail an „Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“. Weitere Informationen folgen.

 

Workshop Interkulturelles Training

Der Workshop ist für den 11.02. oder 12.02.2017 bzw. 18. oder 19.02.2017 in Kettwig geplant (voraussichtlich in Räumlichkeiten der ev. oder kath. Kirche. Je nach Interesse wird es auch zwei Termine geben. Zur besseren Planbarkeit, melden sich Interessenten, die sich nicht bereits am Freitag eingetragen haben, bitte per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weiter Informationen folgen.

 

DIE ARBEITSGRUPPEN

Annegret Kuschel-Küppers hat im weiteren Verlauf die Anforderungen an die geplanten Arbeitsgruppen Begleitung / Patenschaften, Sprachunterstützung und Ankommen im Stadtteil / Begegnung skizziert. Sie sind Ergebnis des Austausches mit anderen Runden Tischen und des ersten Gesprächs mit EHC.

Ziel war, für jede AG mehrere Sprecher/Verantwortliche/Koordinatoren zu finden, die die AG zukünftig steuern, am Runden Tisch vertreten werden.

Die Erfordernisse an die AG Sprache waren zunächst die Hausaufgabenunterstützung und niederschwellige Sprachangebote.

Herr Klönne, hat ausführlich von seinen Erfahrungen aus der ehemaligen Zeltunterkunft Am Volkswald und der Behelfsunterkunft an der Barkhofenallee berichtet. Die Sprach AG hat sich für drei Schwerpunkte entschieden: Hausaufgabenbetreuung, Spielgruppe und Sprachangebote für Erwachsene. Als Sprecherteam haben sich Frau Gabriele Krentscher-Peus, Frau Andrea Ruhrländer und Herr Volker Bachmann gefunden. Das nächste Treffen der Sprachgruppe (Termin wird noch gesucht) werden wir mit gesonderter Mail bekannt geben.

Die Aufgabe der AG ankommen im Stadtteil und Begegnung ist eine frühzeitige Unterstützung der Bewohner bei der Orientierung im Stadtteil. Im Gegensatz zur Versorgung durch startup 593343 1920einen Caterer in den Behelfsunterkünften, müssen sich die Bewohner in der Unterkunft an der Ruhrtalstraße nun selber versorgen. Die AG hat bereits viele Ideen zusammengetragen. Am 02.12. soll es für die Helfer*innen einen Stadtrundgang geben und am 07.12.2016 trifft sich die Gruppe um 20.00 h im Alten Bahnhof. Als Sprecher der AG haben sich Tom Briele, Mathias Schiffmann und Wolfgang Richter gefunden, die zu den Terminen mit gesonderter Mail einladen werden.

Für die AG Begleitung und Patenschaften gab es die Anforderung, einen zeitlichen „Bereitschaftsdienst für die Begleitung in Gesundheitsfragen“ zu organisieren, da in diesen Fällen Begleitungen dringend nötig sind und in der Regel sehr schnell gebraucht werden.

Diese Gruppe hat einige Ideen zusammengetragen und sich entschieden zunächst mit der Gruppe „Ankommen im Stadtteil/Begegnung zusammen zu arbeiten, weil Patenschaften sich in der Regel erst nach einiger Zeit entwickeln. Die TN und somit auch alle anderen Unterstützer, die an der Arbeit in dieser Gruppe interessiert sind, treffen sich ebenfalls am 07.12.2016 um 20.00 h im Gewölbekeller, Alter Bahnhof.

Alle die sich in einer Arbeitsgruppe einbringen wollen und nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten bitten wir sich per Mail unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden, damit wir die Interessenten in die jeweilige Gruppe aufnehmen können.